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Die Landwirtschaft stellt einen der ältesten Wirtschaftsbereiche der Menschheit dar. Ein Drittel der Landfläche der Erde wird landwirtschaftlich genutzt.
In der Jungsteinzeit, also mit dem Ende der letzten Eiszeit, begannen die ersten primitiven Ansätze des Ackerbaus, mit Werkzeugen wie dem Furchenstock oder dem Erntemesser.
Die Agrargesellschaft löste die Jäger- und Sammler Gemeinschaften ab und entstand vor etwa 12000 Jahren. Die Domestizierung der Nutzpflanzen und Nutztiere war soweit fortgeschritten, dass die Menschen ihre Arbeit überwiegend als Bauern oder Viehzüchter organisierten. Da die Angehörigen der Agrargesellschaft mit Ausnahme der Hirtenvölker wegen der Bodenbewirtschaftung meist sesshaft sind, können größere Bestände an materiellen Gütern zusammengetragen und errichtet werden.
Angebaut werden vorzugsweise für den Export bestimmte Produkte wie Wein, Tabak und Oliven. Die wichtigsten Anbaugebiete für Weizen sind die Regionen Thessalien, West-Thrakien, Böotien und Makedonien. Die Nutztierhaltung in Griechenland beschäftigt sich überwiegend mit der Züchtung von Schafen und Ziegen.
Für den Anbau von Obst und Gemüse ist der Boden Griechenlands geeignet; so gedeihen Grapefruit, Soja, Avocado und auch Spargel.
Aufgrund des maritimen Charakters des Landes wird dem Fischfang und der Fischzucht in Griechenland eine besondere Rolle zugewiesen.
Die landwirtschaftliche Produktion im Jahr 2007 beschäftigt etwa ein Drittel der Arbeiter Griechenlands.
Seit der Wirtschaftskrise (2009) ist die Zahl der Landwirte innerhalb von zwei Jahren um 40.000 gestiegen. Die meisten Neubauern betreiben
Bio-Landwirtschaft und/oder spezialisieren sich, beispielsweise auf die Schneckenzucht oder die Gewinnung von Trüffeln.
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