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Weltweit wird die Zahl der Bienenarten auf rund 20.000 geschätzt. Davon sind in Europa etwa 700 Arten heimisch, davon wiederum
etwa 500 in Deutschland. Die über einen Wehrstachel verfügenden Bienen gehören zu den Stechimmen.
Die überwältigende Mehrzahl aller Bienenarten sind Solitärbienen, die keine Insektenstaaten bilden, sondern allein leben und nur
für die eigene Nachkommenschaft Brutpflege betreiben. Das Ei wird bei Solitärbienen zusammen mit einem
Nahrungsvorrat abgelegt und der Ablageplatz fest verschlossen.
Hochsoziale Gemeinschaftsformen, insbesondere Staaten wie bei der Honigbiene, sind unter den Bienenarten die Ausnahme. Solche
Gemeinschaften konzentrieren sich fast ausschließlich auf die Familie der Apinae, nämlich auf Apis mit 9 Arten, Bombinae mit rund
200 und Meliponinae mit rund 300 Arten.
Da alle Bienen in erheblichem Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen und deren Erträgen beitragen, ist ihre ökologische Bedeutung
beträchtlich; Bienen zählen weltweit zu den wichtigsten Bestäubern. Ihre ökonomische Bedeutung wird auch dadurch deutlich, dass
z. B. in Deutschland derzeit von über 80.000 Imkern zirka eine Million Bienenvölker gehalten werden. Diese decken mit etwa 25.000
Tonnen Honig pro Jahr etwa 20 % des heimischen Bedarfs.
Bienen ernähren sich rein vegetarisch. Ihre wichtigste Nahrungsquelle sind süße Pflanzensäfte – insbesondere Nektar. Für die
Eiweißversorgung sind sie auf Pollen angewiesen. Arten der staatenbildenden Gattungen und Familien, wie Hummeln, Meliponini und
vor allem Honigbienen legen Futtervorräte an.
Von Natur aus brauchen die europäischen Bienenrassen der Art »Westliche Honigbiene« zum Überleben eine winter- und wetterfeste
Behausung. Dafür stellt ihnen der Imker eine künstliche Nisthöhle (Behausung) zur Verfügung: den Bienenstock.
Quelle:
wikipedia.org/wiki/Bienen
Meli Malisiova
Imkerei | Landwirtschaft
