
![]() |
Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum genannt, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der
Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Er wird seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als Nutzpflanze kultiviert.
Der Olivenbaum war das Symbol der Göttin Athene. Seit der Antike ist er bekannt und stammt vermutlich aus dem östlichen Mittelmeerraum.
Nach einer alten griechischen Tradition ist Athen die Heimatstadt des Olivenbaums und der erste Olivenbaum wurde der Sage nach von Athena
auf der Akropolis gepflanzt.
Die Griechen waren die ersten Menschen, die den Olivenbaum in der Europäischen Mittelmeerraum als Kulturpflanze anbauten. Wie Plinius (580 v. Chr.)
schrieb, kannte man zu der Zeit den Anbau von Oliven weder in Italien (Lazio) noch in Spanien oder Tunesien.
Der Olivenbaum ist ein immergrüner Baum mit gegenständigen Blättern, lanzettlich, ledrig, dunkelgrün auf der Oberseite und an der Unterseite
silbrig. Die Blüten sind weißlich, sehr klein und erscheinen gegen Ende Mai. Die Frucht reift heran und wird ab Spätherbst und dem frühen Winter
geerntet.
Der Olivenbaum gedeiht im mediterranen Klima, also bei Jahresmitteltemperaturen von 15 bis 20 °C und Jahresniederschlägen 500 bis 700 mm am
besten, mindestens sind 200 mm nötig. Er wächst in allen Gebieten um das Mittelmeer - zum Teil auch am Schwarzen Meer - die keine extremen
Klimabedingungen aufweisen. Er kann hohe Hitze ertragen, leidet aber leicht durch Frost in kalten Wintern, wodurch nicht nur die Ernte
einzelner Jahre, sondern der Bestand ganzer Plantagen bedroht ist. Er gilt als Charakterpflanze der mediterranen Pflanzenwelt und weist die
Gebiete, in denen er gedeiht, als Gebiete mit mediterranem oder Mittelmeerklima aus. Er gedeiht auch gern in Küstennähe.
Meli Malisiova
Imkerei | Landwirtschaft
