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Der bedeutende Staatsmann aus Athen, Solon (640-558 v.Chr.) hat verschiedene gesetzgeberische Maßnahmen zur Bienenzucht in seiner Zeit erlassen.
Außerordentliche Verbreitung hatte die Bienenzucht besonders in der griechischen Provinz Attika gefunden; in diesem Gebiete bildete die
Haltung von Bienen und Honiggewinnung einen Hauptzweig der Landwirtschaft, so daß sich Solon veranlaßt sah, in einer die Bienenzucht
betreffenden Verordnung einen Abstand von wenigstens 300 Fuß für die einzelnen Bienenkörbe zu fordern, um Streitigkeiten zwischen den einzelnen Züchtern zu vermeiden.
Es wurde im antiken Griechenland die organsierte Bienenhaltung betrieben, die zum Ziele hatte, die göttliche Speise, den Honig, zu produzieren.
Der Naturhonig und seine vorteilhaften Eigenschaften zu gut kannte, die Intellektuellen der damaligen Zeit.
Der Vater der Medizin, Hippokrates (462-352 v.Chr.) empfahl allen Menschen Honig, besonders aber seinen Patienten und allen Erkrankten.
Auf Kreta wurden bei Ausgrabungen in Phaistos aus Ton gefertigte Bienenstöcke der minoischen Zeit (3400 v.Chr.) gefunden. Auch Homer erwähnte schon die Bienen.
Auch Gold-Anhänger, die zwei Bienen zeigt, der Kamm aus Steinzeugrohr-Zellen hergestellt, wie anderer Goldschmuck in Form von Bienen, wurden bei Ausgrabungen von Knossos
gefunden.
Für Pythagoras und seine Anhänger galt Honig als ihre Hauptnahrung. Bienenzucht existierte nicht nur in Attika, sondern in fast ganz Griechenland, auf dem Festland und den Inselkolonien.
Quellen: Die Biene im Altertum
melissokipos
Meli Malisiova
Imkerei | Landwirtschaft
