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Olivenöl  2


Nach der derzeitig gültigen Qualitätseinstufung "natives Olivenöl" darf dies verwendet werden wenn: das Öl ausschließlich durch mechanische oder sonstige physikalische Verfahren erhalten wird, unter Bedingungen, die nicht zu einer Verschlechterung des Öls führen und die keine andere Behandlung erfahren haben als Waschen, Dekantieren, Zentrifugation oder Filtration.

Die "nativen Olivenöle" werden durch die folgenden Namen detailliert klassifiziert, abhängig von der Gehalt an freien Fettsäuren Säuregrad) und alle besonderen Merkmale für die einzelnen Kategorien:

  • Natives Olivenöl Extra (Säure ≤0,8%)
  • Natives Olivenöl (Säure ≤2,0%)
  • Lampantöl (Säure >2,0%)
    (deutlich fehlerhaft nicht für den Verzehr geeignet; muss raffiniert werden).
Olivenöl enthält hohe Mengen an einfach ungesättigten Fettsäuren (MUFA) und eine Vielzahl von bioaktiven Inhaltsstoffen. Von diesen werden die phenolischen Verbindungen umfassend untersucht. Insgesamt waren die Vorteile der Fettsäuren in Olivenöl in der ersten Internationalen Konferenz über Olivenöl und Gesundheit, 2005, zusammengefasst.

Kaltgepresstes Olivenöl galt schon in der Antike als Heilmittel, etwa gegen allerlei Hauterkrankungen äußerlich, oder gegen Entzündungen innerlich. Auch als Mittel der Schönheitspflege rangierte es gleich neben Eselsmilch. Extra natives Olivenöl beinhaltet geringe Dosen eines natürlichen nicht-selektiven Cyclooxygenase-Hemmers namens Oleocanthal, der eine mit Ibuprofen vergleichbare entzündungshemmende Wirkung besitzt.

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Meli Malisiova
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