Alles Honig 3 
Honig allerbester Güte zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Er muss ausgereift sein, d.h. die Honigwaben müssen lange genug nach Trachtende und überwiegend verdeckelt entnommen werden
Er muss eine hohe Enzymaktivität aufweisen („naturbelassen“), d.h. der gewonnene Honig darf keine Wärmeschäden aufweisen
Das Pollenbild und die anderen Messwerte müssen der Sortendeklaration entsprechen
Der Honig muss rückstandsfrei sein und darf auch keine Verunreinigungen aufweisen
Der Honig muss einen niederen Wassergehalt haben, zwischen 16-18%
Der Geruch und Geschmack müssen honig- und sortentypisch sein
Die Konsistenz muss entweder dickflüssig oder feincremig, weichkristallisiert sein, je nach Sorte.
Auch die Erntebedingungen können die Qualität positiv beeinflussen:
Nur bei trockener, warmer Witterung (Feuchtigkeit fernhalten)
Mit möglichst wenig Rauch (Rußpartikel, Geruch schaden)
Ausreichend lange nach Trachtabschluss ernten (frühestens nach 3 Tagen)
Möglichst von Honigwaben aus Jungfernbau oder aus max. zweimal bebrüteten Waben
Sofort in eine saubere, bienendichte, gut verschließbare Kiste oder Magazin lagern
Wenn möglich, getrennt nach Sorte ernten
Das Gesetz schützt die Verbraucher: »griechischer Honig« ist ausschließlich griechischen Ursprungs. Das Wort "Honig" allein kann importierter Honig sein oder auch Mischhonig.
Mit »Backhonig« wird Honig bezeichnet, der seine natürliche ernährungsphysiologischen Eigenschaften verloren hat, oder
große Mengen von Glucosesirup enthält und nur als schmackhafter Ersatz dient.
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