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Damit Kronos das Baby nicht hören konnte, wenn es weinte, schickte Rhea kleine Geister, die Krach machten, indem sie mit Holzlöffeln auf
Töpfe und Pfannen schlugen. Dennoch wurde Kronos misstrauisch und wollte wissen, wer diesen Lärm in der Höhle verursachte. Aber er kam
nicht hinein, weil er zu groß war. Er konnte lediglich seinen Kopf in die Höhlenöffnung stecken. Doch bevor sich seine Augen an die
Dunkelheit gewöhnt hatten, sprang die Ziege auf und versetzte ihm einen gewaltigen Stoß mit ihren Hörnern. Bei diesem Stoß verlor Amalthea
eines ihrer Hörner. Dieses Horn ist als das Füllhorn bekannt geworden. Es füllte sich immer wieder mit dem, was sein Besitzer sich wünschte.
Dank Amaltheas Fürsorge wurde Zeus bald so stark, dass er beschloss, den gewaltigen Kronos von seinem Thron zu stürzen. Dafür brauchte er
Verbündete und traf sich heimlich mit seiner Mutter Rhea, die ihm erklärte, dass seine besten Verbündeten seine Geschwister sein werden,
die Kronos verschlungen hatte. Die Titanin Metis gab Kronos bei einem festlichen Essen ein Mittel, damit er sich übergeben musste und alle
Geschwister dadurch befreite.
Aristaios (griechisch Ἀρισταῖος, lateinisch Aristaeus)
Aristaios ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Gottes Apollon und der Nymphe Kyrene. Er gilt als derjenige, der den Menschen
beibrachte, den Ölbaum zu nutzen, Imkerei zu betreiben, Käse herzustellen, richtig zu jagen und die Felder zu bebauen. Daher kommen auch
seine zwei Beinamen Agreus (wild) und Nomios (von νέμω „weiden“.
Apollon soll den kleinen Aristaios zunächst den Nymphen zum Aufziehen gegeben haben. Von diesen lernte er Bau und Nutzung des Ölbaums, die
Gewinnung des Honigs durch Bienenzucht und die Weiterverarbeitung der Milch zum Käse. Anschließend soll er vom weisen Kentauren Cheiron,
der auch schon Asklepios gelehrt hatte, in weiteren Künsten unterrichtet worden sein.
Von seiner Heimat Kyrene ging Aristaios nach Theben, wo er Gatte der Autonoë wurde, der Tochter von Thebens König Kadmos. Ihre Söhne waren
Aktaion, Charmus und Kalaekarpus.
Quellen: wikipedia (gr)
Meli Malisiova
Imkerei | Landwirtschaft
